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Dabei haben wir schnell gemerkt: Florenz hat sich verändert, aber ist und bleibt ein Sehnsuchtsort für mich. Perfekt für einen Familienurlaub in Italien: Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, zwischendurch gibt es überall Eis, kleine Cafés und hübsche Plätze zum Verschnaufen. In diesem Artikel teile ich unsere persönlichen Tipps für Florenz mit Kindern und praktische Reisetipps.
Den Florentiner Dom mit Kindern entdecken
Beginnen wir also mit dem offensichtlichen: dem Dom, bzw. offiziell Santa Maria del Fiore. Er ist das Wahrzeichen von Florenz und schlichtweg beeindruckt! Selbst und ganz besonders für Kinder: Die riesigen Kuppel und die prachtvollen Fassade aus weißem, grünem und rosafarbenem Marmor ist schon von weitem durch die engen Gässchen sichtbar. Mit dem Bau wurde bereits 1296 begonnen, fertiggestellt wurde die berühmte Kuppel aber erst im 15. Jahrhundert von Filippo Brunelleschi; eine architektonische Meisterleistung ihrer Zeit. Besonders spannend für Familien: Wer die vielen Stufen zur Kuppel oder zum Glockenturm hinaufsteigt, wird mit einem fantastischen Blick über die Dächer von Florenz belohnt.
Wie ihr den Dombesuch (mit und ohne Kinder) am besten plant, was es alles zu entdecken gibt und welches Ticket für euch als Familie am meisten Sinn macht, erfahrt ihr hier:
Zum Dom-Komplex von Florenz gehören gleich mehrere beeindruckende Sehenswürdigkeiten: die Kathedrale selbst mit ihrer berühmten Kuppel, der markante Glockenturm, das Baptisterium, die Krypta sowie das Museum Opera del Duomo. Insgesamt können Besucher sechs verschiedene Bereiche entdecken. Wir haben mit unseren Kindern alles außer den Kuppelaufstieg gemacht. Für uns und die Kinder war das ein tagesfüllendes Programm.

Der Eintritt in die Kathedrale selbst ist kostenlos. Allerdings müsst ihr dafür meist etwas Wartezeit einplanen. Besonders in der Hauptsaison können die Schlangen ziemlich lang werden. Wer das vermeiden möchte, kann alternativ eine geführte Tour buchen und erhält damit bevorzugten Einlass.
Für die Kuppel, den Glockenturm, das Baptisterium, die Krypta und das Museum benötigt ihr hingegen ein Ticket beziehungsweise einen der offiziellen Dom-Pässe. Diese solltet ihr möglichst früh reservieren, da viele Zeitfenster auf der offiziellen Website schnell ausgebucht sind. Falls dort nichts mehr verfügbar ist, findet ihr über andere Anbieter wie GetYourGuide oft noch Kontingente -- allerdings etwas teurer.
Für die Besichtigung des Florentiner Doms gibt es verschiedene Ticket-Optionen:
- 1. BRUNELLESCHI PASS:
Dieser Pass ist der einzige, der alle Sehenswürdigkeiten des Dom-Komplexes umfasst: Dom Schnelleinlass, Kuppel, Glockenturm, Baptisterium, Museum, Krypta.
Er ist drei Tage nutzbar. Für die Turm- und Kuppelbegehung müsst ihr feste Zeitfenster buchen. Der Aufstieg zur Kuppel beinhaltet 463 Stufen, zum Glockenturm geht es 414 Stufen hoch.
2. GIOTTO PASS:
Dieser Pass umfasst: Dom Schnelleinlass, Glockenturm, Baptisterium, Museum, Krypta.
Er ist drei Tage gültig. Für den Aufstieg auf den Glockenturm müsst ihr bei der Buchung auf der offiziellen Website ein Zeitfenster wählen.
Der Glockenturm Florenz mit Kindern:
Der Aufstieg zum Glockenturm beinhaltet 414 Stufen. Für unseren 7-jährigen waren die Stufen kein Problem. Unsere 2-jährige haben wir abwechselnd getragen. Hört sich krasser an, als es war, denn es gibt mehrere Zwischenebenen auf denen ihr ohnehin ein Weilchen stehen bleibt, um Fotos zu machen und den Ausblick zu genießen. Die Treppen sind auch ausreichend breit, um ein Kind trotz Gegenverkehr sicher zu tragen. Nur der letzte Teil nach ganz oben ist eine sehr schmale Wendeltreppe. Da sind wir abwechselnd und ohne unsere Tochter hoch. Unseren Buggy konnten wir übrigens unten im Erdgeschoss neben dem Eingangspersonal sicher abstellen.
3. GHIBERTI PASS:
Dieser Pass umfasst: Dom Schnelleinlass, Baptisterium, Museum, Krypta. Er ist ebenfalls drei Tage gültig und ihr könnt ihn auf der offiziellen Website buchen.



Nehmt euch nicht zu viel vor
Klingt erstmal banal, solltet ihr aber in Florenz unbedingt berücksichtigen. Denn die Stadt ist voll, es ist trubelig und meistens auch ordentlich warm. Daher seid ihr gut beraten, wenn ihr es langsam angehen lasst. Mehr als 1 bis 2 Sachen am Tag schafft man meist nicht. Dann sind die Kinder überreizt und alles wird nur noch anstrengend. Und das sagen wir als Berliner*innen. Unsere Kinder sind durchaus einiges gewohnt in Sachen Menschenmassen, vollen Öffis und prall gefülltem Großstadtprogramm.
Auf zum Karussell auf der Piazza della Repubblica
Durch die Gassen schlendernd könnt befindet sich mitten in der florentiner Altstadt ein wunderschönes historisches Karussell. Preislich ist es auch echt fair. Eine Fahrt kostet 2,50 Euro (Stand Ostern 2026). Unsere Kinder sind gleich 2x gefahren. Auf dem Platz haben wir im Anschluss noch recht lange richtig guten Straßenmusikern gelauscht. Getanzt wurde auch.
Die Ponte Vecchio mit Kindern entdecken
Sie ist vermutlich eines der meistfotografierten Motive Italiens: die Ponte Vecchio. Die berühmte Brücke über den Arno stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und ist vor allem für ihre kleinen Goldschmiede-Läden bekannt, die sich dicht an dicht auf der Brücke befinden. Und was viele gar nicht wissen: Direkt über den Lädchen verläuft ein geheimer Gang der Medici-Familie. Dazu aber später mehr….


Leonardo da Vincis Maschinen zum Ausprobieren
Im Leonardo da Vinci Museum unweit des Doms können Kinder die Erfindungen des Renaissance-Genies nach Herzenslust ausprobieren. Die Maschinen mit ihrer ausgeklügelten Mechanik sind originalgetreu nach Leonardos Skizzen nachgebaut. Darunter z.B. ein Katapult, eine Flächenschraube, eine hydraulische Säge oder eine Druckmaschine.
Empfohlen wird das Museum für Kinder ab 7/8 Jahren. Ich persönlich würde sagen, dass 5-jährige Kinder aber auch schon auf ihre Kosten kommen. Entscheidend ist aber viel mehr die Körpergröße und Kraft, als das Alter. Denn kleinere Kinder müsstet ihr auf dem Arm nehmen und hochheben, damit sie die Maschinen bedienen können.
Einplanen solltet ihr für den Museumsbesuch rund 1 bis 1,5 Stunden. Tickets am besten vorher buchen. Als wir spontan vor Ort ein Ticket kaufen wollten, waren die ausverkauft und wir mussten auf ein Zeitfenster bis zum Nachmittag warten.
Pizza, Pasta, Tiramisu: Schlemmen im Mercato Centrale
Einer unserer leckersten Tipps für Florenz mit Kindern ist ein Besuch der zentralen Markthalle. Hier kommt garantiert jede*r auf seine Kosten: Im Erdgeschoss erwarten euch zahlreiche Marktstände mit frischen Lebensmitteln, italienischen Spezialitäten und regionalen Produkten für euer nächstes Picknick. In der oberen Etage befindet sich ein großer Food-Court, in dem ihr euch durch die italienische Küche probieren könnt. Gerade für Familien ist das ideal, weil jede Person genau das essen kann, worauf sie gerade Lust hat.
Tipp: Nicht zu spät dort sein. Denn die Marktstände in der unteren Etage machen irgendwann zu.
Rund um die Markthalle findet ihr außerdem zahlreiche weitere Marktstände mit Taschen, Gürteln, Kleidung und Souvenirs. Wer Florenz mit Kindern erkundet und zwischendurch eine entspannte Essenspause einlegen möchte, ist hier genau richtig.
Lohnt sich die Firenze Card?
Wenn ihr während eures Familienurlaubs in Florenz mehrere Museen besuchen möchtet, solltet ihr einen Blick auf die Firenze Card werfen. Die offizielle Museumskarte kostet aktuell 85 Euro pro Person, Kinder sind kostenlos und ermöglicht innerhalb von 72 Stunden den Eintritt in mehr als 70 Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dazu gehören unter anderem die Uffizien, die Galleria dell'Accademia mit Michelangelos David, der Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten.
Tipp: Für die großen Museen solltet ihr trotz Firenze Card unbedingt vorher (mit Firenze Card kostenlose) Zeitfenster buchen, denn die Ticktes sind schnell vergeben.
Die Uffizien – ein Klassiker für euren Familienurlaub in Florenz
Uffizien kommt von „Uff, ist das voll hier“. Zumindest könnte man das meinen, denn die berühmte Kunstgalerie gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Florenz. Das Museum liegt direkt am Arno, nur wenige Schritte von der Ponte Vecchio entfernt, und beherbergt Meisterwerke von Botticelli, Leonardo da Vinci und Michelangelo. Für viele gehört ein Besuch der Uffizien zu einer Reise nach Florenz einfach dazu. Wenn ihr Florenz mit Kindern besucht oder als Familie unterwegs seid, solltet ihr allerdings überlegen, wie viel Kunst eure Kinder tatsächlich sehen möchten und nicht den Anspruch haben, wirklich alles zu sehen. Die Ausstellung sind beeindruckend, aber auch riesig und vor den berühmtesten Meisterwerken müsst ihr meist Schlange stehen, um einen Blick zu erhaschen.
Einer unserer wichtigsten Uffizien-Florenz-Tipps: Bucht eure Tickets unbedingt im Voraus und reserviert ein festes Zeitfenster. Gerade in der Hauptsaison und während der Ferienzeiten sind die Eintrittskarten oft schnell vergriffen. Sollte euer favorisiertes Zeitfenster vergriffen sein, könnt ihr aber meist etwas teurer über 3.-Anbieter* trotzdem reinkommen.
Plant eure Essenspause lieber außerhalb des Museums ein. Das Café auf der Dachterrasse ist zwar traumhaft schön, die Preise sind jedoch hoch und das Essen konnte uns leider nicht überzeugen.


Ein echtes Highlight in Florenz mit Kindern: der geheime Medici-Gang
Einer unserer spannendsten Florenz-Tipps für Familien ist der sogenannte Vasari-Korridor. Der knapp einen Kilometer lange Geheimgang wurde 1565 für die mächtige Medici-Familie gebaut, damit sie sich sicher und ungesehen zwischen ihrem Regierungssitz und ihrem Wohnpalast bewegen konnte. Der Gang führt oberhalb der Geschäfte auf der Ponte Vecchio über den Arno, verläuft durch Häuserwände und sogar durch eine Kirche. Besonders faszinierend: Durch kleine Fenster konnten die Medici einst auf das Treiben der Stadt hinabblicken, ohne selbst gesehen zu werden.
Für Kinder ist der Vasari-Korridor fast wie ein echter Geheimtunnel mitten in Florenz. Wichtig zu wissen: Der Zugang erfolgt ausschließlich über die Uffizien. Für den Gang benötigt ihr ein separates Ticket mit festem Zeitfenster. Plant euren Besuch daher gut: Zuerst erkundet ihr die Uffizien, anschließend betretet ihr den Korridor. Am Ende des Rundgangs verlasst ihr den Gang auf der anderen Seite des Arnos in den Boboli-Gärten, eine Rückkehr in die Uffizien ist danach nicht mehr möglich. Die Führung durch den Gang ist auf Englisch.

Michelangelos David in der Galleria dell’Accademia
Die Galleria dell’Accademia gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Florenz und beherbergt eines der berühmtesten Kunstwerke der Welt: Michelangelos David. Selbst Kinder sind oft beeindruckt von der riesigen, über fünf Meter hohen Marmorstatue. Das Museum ist deutlich kleiner und übersichtlicher als die Uffizien, wenn auch genauso voll und wuselig. Auch hier gilt einer unserer wichtigsten Reisetipps für Florenz: Tickets mit Zeitfenster solltet ihr möglichst früh buchen, um lange Warteschlangen zu vermeiden.
Das Bargello – unser entspanntester Museumstipp für Florenz mit Kindern
Wenn ihr in Florenz mit Kindern nicht nur von einer Menschenmenge zur nächsten laufen möchtet, können wir euch das Bargello-Museum ans Herz legen. Es war unser mit Abstand entspanntester Museumsbesuch in Florenz. Während sich in den großen Museen die Besucher vor den bekanntesten Kunstwerken drängen, geht es hier deutlich ruhiger zu. Der wunderschöne Innenhof ist schattig, luftig und perfekt für kleine Verschnaufpausen zwischendurch. So konnten unsere Kinder die Kunstwerke tatsächlich einmal in Ruhe anschauen, statt ständig von anderen Besuchern weitergeschoben zu werden.
Das Highlight des Museums ist Donatellos berühmter David – die erste freistehende Bronzestatue der Renaissance. Dabei war das Bargello nicht immer ein Ort der Kunst: Das imposante Gebäude aus dem 13. Jahrhundert diente lange als Sitz des Stadtoberhaupts, später als Gefängnis und sogar als Ort für Hinrichtungen.


Leckere Entdeckungen für euren Familienurlaub in Florenz
Es folgen zufällige Entdeckungen und persönliche Florenz-Tipps. Keine vollständige Restaurantliste, kein Gourmetführer, sondern einfach Dinge, die wir ausprobiert haben und die uns so gut gefallen haben, dass wir sie hier unbedingt erwähnen möchten.
Jeden Tag ein Eis! Dieses Motto haben wir in unserem Urlaub in Florenz konsequent gelebt. Besonders beeindruckt waren die Kinder von Venchi. Nicht nur das Eis ist lecker, sondern auch die Schokoladenwand im Laden, an der die flüssige Schokolade von der Decke fließt.
Ein kulinarisches Souvenir haben wir ebenfalls mit nach Hause genommen: das Olivenöl von Cesare Buonamici. Unsere Gastgeber hatten uns eine Flasche geschenkt, und seitdem sind wir große Fans. Leider ist es unmöglich dort online ranzukommen.
Ähnlich erging es uns mit dem Kaffee von Manaresi. Sind nach wie vor schockverliebt und bestellen den regelmäßig nach Hause*.
Ein echter Geheimtipp für alle, die gerne probieren: die Frischetheken in den Supermärkten. Käse, Antipasti, Aufschnitt, Oliven – wir hätten uns dort problemlos einmal quer durch das Sortiment essen können.
Bei L’Osteria Dell’OK in der Via dei Servi sind wir eher zufällig gelandet. Die Pasta wird direkt im Restaurant frisch hergestellt, das Essen war hervorragend und die Atmosphäre angenehm entspannt.
Für Pizza können wir die Antica Pizzeria Reginè Firenze in der Via Mazzetta empfehlen. Der Service war freundlich und die Pizzen werden in kleinen Holzkisten serviert. Irgendwie originell und bei den Kindern kommt das super an.
Grandios gegessen haben wir außerdem bei Tamerò Firenze im Viertel Santo Spirito. Auf der Piazza sitzt man wunderbar entspannt, während rundherum das florentinische Leben vorbeizieht. Das Essen ist hausgemacht, lecker und genau die Art von Restaurant, die man am liebsten direkt vor der eigenen Haustür hätte.
Entspannung am Stadtrand: ein anderer Blick auf Florenz
Wer Florenz mit Kindern besucht, verbringt die meiste Zeit vermutlich zwischen Dom, Ponte Vecchio und den vielen berühmten Sehenswürdigkeiten. Dabei lohnt es sich, auch einmal den Trubel hinter sich zu lassen. Natürlich gibt es die bekannten Aussichtspunkte wie San Miniato al Monte mit seinem spektakulären Blick über die Stadt. Wir können darüber hinaus aber auch die Gegend rund um Settignano empfehlen.
Dort hatten wir das Glück, eine wunderschöne Unterkunft mit Garten und Aussicht zu haben, und konnten die Umgebung ein wenig erkunden. Statt Menschenmassen erwarten euch hier ruhige Parks, Olivenhaine, verwinkelte Gassen und prächtige historische Villen. Wie zum Beispiel die Villa Strozzi mit ihrer langen, wunderschönen Zufahrtsallee. Daneben entdeckt man kleine Sportanlagen, einen Mini-Biohof mit saisonalem Gemüseverkauf und immer wieder versteckte Ecken, die zum Schlendern einladen.
Viele der alten Villen waren einst beliebte Rückzugsorte von Künstlern, Schriftstellern und anderen Kulturschaffenden. Heute befinden sie sich größtenteils in Privatbesitz. Für uns war Settignano der perfekte Ort, um nach einem Tag voller Kunst, Geschichte und Eis tief durchzuatmen.


Mit den Öffis durch Florenz – unsere Erfahrungen:
>> Die Parkgebühren in Florenz sind ziemlich hoch. Außerdem gibt es in der Altstadt viele verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL), in die man nicht einfach mit dem Auto hineinfahren darf.
>> In diese verkehrsberührten Zonen fahren auch keine Straßenbahnen oder die normalen großen Bus, sondern kleine spezielle Busse. Die heißen dann C1, C2, usw.
>> Busfahren ist vergleichsweise günstig. Tickets könnt ihr vorab kaufen oder direkt im Bus mit Karte bezahlen. Einfach die Karte vorhalten und fertig.
>> Schwarzfahren ist teuer. Und ja, es gibt dort auch Kontrolleure. Wir wurden 3 oder 4 Mal in 7 Tagen kontrolliert.
>> Achtet in den Bussen sehr gut auf eure Wertsachen. Also wirklich extrem gut. Die Fahrzeuge sind oft voll, und Taschendiebe sind leider in nahezu jedem 2. Bus. Die Masche, die wir am häufigsten beobachtet haben: sehr nette, "normal" aussehende Leute, die einen lachend in eine Situation verwickeln -- und zack, wenn der Bus um eine Kurve fährt und man gegeneinander-purzelt, zieht ein*e andere*r euch das Handy aus der Tasche.
>> Fahrpläne sind eher als grobe Orientierung zu verstehen. Die Busse kommen meist irgendwann, nur nicht unbedingt dann, wenn es auf dem Plan steht. Daher haben wir es vermieden Strecken mit Umsteigen zu planen. Sondern, sind dann lieber ein kleines Stück gelaufen.
>> Unser Buggy hat auch immer irgendwie in den Bus gepasst. Wir kommen aber auch aus Berlin und sind volle Busse mit 8 Kinderwägen, die noch irgendwie reinmüssen, gewöhnt.
Unser Lieblingsspielplatz in Florenz
Nach einem Tag voller Sehenswürdigkeiten war der Spielplatz auf der Piazza Massimo D’Azeglio oft unser letzter Stopp. Unsere Kinder mochten die weitläufige Anlage mit ihren Spielgeräten und den Flächen für Ballspiele. Praktisch war außerdem die Lage: Der Spielplatz liegt direkt gegenüber einer Bushaltestelle, die wir recht häufig genutzt haben. So wurde der Spielplatz fast automatisch zum festen Abschluss unserer Tage in Florenz, bevor es zurück in unsere Unterkunft ging.
Fazit: Lohnt sich Florenz mit Kindern?
Definitiv. Florenz ist zwar keine klassische Familien-Destination mit Freizeitparks und Kinderattraktionen an jeder Ecke, dafür aber eine Stadt voller Geschichte, beeindruckender Bauwerke, leckerem Essen und überraschend vieler kleiner Entdeckungen für Kinder. Besonders gefallen hat uns die Mischung aus Kultur, italienischem Lebensgefühl und entspannten Momenten abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten. Für uns war die Reise nicht nur ein schöner Familienurlaub, sondern auch eine ganz besondere Rückkehr an einen Ort voller Erinnerungen.
Sehenswürdigkeiten. Für uns war die Reise nicht nur ein schöner Familienurlaub, sondern auch eine ganz besondere Rückkehr an einen Ort voller Erinnerungen.